Veranstaltungen

Das Kraszewski-Museum bietet ein vielseitiges Veranstaltungsangebot: Die Termine der Führungen, Vorträge, Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen sind kalendarisch geordnet. Die Auswahl hilf Ihnen gezielt bei der Veranstaltungssuche. >>> Zum Veranstaltungskalender

 

Aktuelle Veranstaltungen

So 14.4. 15 Uhr 
Lesung aus der ersten deutschsprachigen Biografie Mordechai Gebirtigs 
ES BRENNT.  MORDECHAI GEBIRTIG, VATER DES JIDDISCHEN LIEDES 
Wenn die Geschichte anders verlaufen wäre und nicht Millionen Juden mitsamt ihrer Kultur vernichtet worden wären, so der italienische Künstler Rudi Assuntino, wäre der jiddische Dichter  Mordechai Gebirtig heute so populär wie die Gershwin-Brüder. Gebirtig, auch der »Vater  des jiddischen Liedes« genannt, wurde 1942 im Krakauer Ghetto von Nationalsozialisten ermordet.  Doch rund 170 seiner Gedichte und Lieder haben die Schoah überlebt. Heute wie damals  sind sie ein bedeutendes Zeugnis jüdisch-europäischer Kultur und werden weltweit von namhaften  Künstlern gesungen und interpretiert. 

Mit Uwe von Seltmann 
Eintritt: 4 Euro / ermäßigt 3 Euro 
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen  

 

So 5.5. 15 Uhr 
Buchpräsentation 
DAS OPPENHEIM-HAUS. Ein Bürgerhaus erzählt Breslauer Geschichte
Die letzten Monate des Zweiten Weltkrieges machten Breslau zu einem Trümmerfeld. Doch heute bewegt man sich wieder in einer modernen Stadt, aus deren Zentrum seit ihrer Ernennung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2016 die grauen Ecken fast verschwunden sind. Am Salzmarkt 4 überstand das Oppenheim-Haus wie durch ein Wunder das Inferno der letzten Kriegstage. Heute präsentiert es sich in neuem Glanz, und die Vision eines Begegnungsortes für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft wird hier Realität. Das imposante Barockgebäude mit der markanten Fassade hat eine reiche Historie. Teile der Bausubstanz reichen bis ins Mittelalter zurück. Kurz nach der Wende zum 19. Jahrhundert etablierte sich von hier aus Heymann Oppenheim zu einem der erfolgreichsten Geschäftsmänner der Stadt. Hier entstand einer der wichtigsten Handelsplätze Breslaus. Leistungsfähige Geschäftshäuser der Stadt, wie das Schuhgeschäft Herz, fanden hier ihren Ort.  Aus Zeitzeugenaussagen, Dokumenten und historischen Recherchen wird hier die Biografie eines Gebäudes rekonstruiert, das sinnbildhaft für die polnische, jüdische und deutsche Geschichte steht. 

Mit Lisa Höhenleitner und Volkmar Umlauft 
Eintritt: 5 Euro  

 

So 19.5. 13 bis 18 Uhr 
Internationaler Museumstag
Eintritt frei

 

Fr 24.5. 19 Uhr 
Eröffnung der Sonderausstellung 
Nasenschilder der Warschauer Altstadt. Zeichen der Erinnerung oder Zierrat? 
Eintritt frei

 

Rückblick

27.9. bis 25.11.2018
6. Polnisch-Deutsche Kulturtage in Dresden
Danzig und Breslau – Städte der Polen und der Deutschen
Die Kulturtage 2018 waren zwei Städten gewidmet, die heute in besonderer Weise polnisch-deutsche Erinnerung und Verbundenheit repräsentieren – sei es in Architektur, Literatur, Musik oder Filmschaffen. Ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm kultureller Highlights hat eindrucksvoll unterstrichen, dass sich die heutigen Bewohner einerseits mit der (deutschen) Geschichte ihrer Städte respektvoll auseinandergesetzt haben, dass sie aber andererseits auch neue und unkonventionelle Wege einschlugen. Dadurch wurden Danzig und Breslau hinsichtlich ihrer Kulturprojekte zu Vorzeigemetropolen Polens.



Nach oben Hauptmenu Inhalt

© 2011 Stadtmuseum Dresden