28. September bis 17. November 2019
Bau-Kunst-Bilder: Der Kulturpalast Dresden
Sonderausstellung auf der Emporengalerie
Zum 50. Jubiläum des Kulturpalastes zeigen ausgewählte Fotografien von Eberhard Huste aus den Jahren 1968/1969 die Entstehung der Kunstwerke für den Kulturpalast. Die Aufnahmen dokumentieren die Arbeit von Gerd Jaeger an den Bronzetafeln, von Lüder Baier an Holzreliefs, von Christa Engler-Feldmann am Wandgobelin und des Kollektivs Bondzin am Wandbild. Der Gesamtbestand von ca. 270 Bildern, die auch den Bauprozess sowie die Generalproben und die Eröffnung festhalten, soll zum 50. Geburtstag des Kulturpalastes online abrufbar sein.

Arbeiten an den Vorzeichnungen für das Wandbild „Der Weg der roten Fahne“, 1969 (Eberhard Huste), Stadtmuseum Dresden, SMD Ph 2018/00916


Schwimmhalle des Sachsenbades, © Stadtarchiv Dresden, 6.4.40.2 Stadtplanungsamt Bildstelle, Nr. II7225, Foto: A.E.Schütte, 1929.

29. Juni bis 27. Oktober 2019
Dresdner Moderne 1919 bis 1933.
Neue Ideen für Stadt, Architektur und Menschen

Dresden war zwischen 1919 und 1933 eine dynamische Großstadt mit vielen Planungsvorhaben und Baustellen. Es entstanden große neue Wohnquartiere mit Mietwohnungen, Eigenheimen und Villen; innovative Verwaltungs-, Industrie- und Schulgebäude etablierten die Neue Sachlichkeit im Bauen, Schwimmbäder ein verändertes Körperideal. Hochhausfantasien, ehrgeizige Museumsprojekte, das erste Kugelhaus der Welt und weitere Ausstellungsbauten repräsentierten die neuen technischen und gestalterischen Möglichkeiten.

Bei aller Aufgeschlossenheit hierfür blieb Dresden aber stets eine wertkonservative Stadt, die sich nicht vorbehaltlos der Avantgarde verschrieb. Ausstellung und Katalog zeigen, wie die demokratischen Impulse, die Technikbegeisterung und der Elan der 1920er Jahre in Dresden deshalb zu einer spezifischen und ausgesprochen spannenden Melange führten. Modernität und Modernisierung konnten dabei ganz unterschiedliche architektonische und städtebauliche Formen annehmen – keineswegs nur die der Weißen Moderne.

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29.6. to 27.10.2019
Dresden Modernism from 1919 to 1933? New Ideas for City, Architecture and People

Between 1919 and 1933, Dresden was a dynamic city with many planning projects and construction sites. Large new residential quarters with rented flats, private homes and villas were created; innovative administrative, industrial and school buildings established the New Objectivity in Building, swimming pools a changed body ideal. High-rise fantasies, ambitious museum projects, the world's first spherical house and other exhibition buildings represented the new technical and design possibilities.

Despite its open-mindedness, Dresden always remained a value-conservative city that did not unconditionally commit itself to the avant-garde. The exhibition and catalogue show how the democratic impulses, the enthusiasm for technology and the verve of the 1920s in Dresden led to a specific and extremely exciting melange. Modernity and modernization were able to take on very different architectural and urban forms - by no means only those of the White Modernists.

Im Rahmen des Jubiläums 100 Jahre Bauhaus.

 



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