24.6.2017 bis 15.10.2017

DAS NEUE DRESDEN. Die Stadt im späten Kaiserreich auf Bildpostkarten

In seltenen, zuweilen einmaligen Aufnahmen werden jene gewaltigen Veränderungen sichtbar, wie sie sich in der Vorkriegszeit vor allem an der Peripherie der wachsenden Metropole vollzogen haben. Ihre besondere Spannung bezieht die Bilderreise durch das moderne Dresden des frühen 20. Jahrhunderts aus der Konfrontation der ausgewählten Ansichten mit einzigartigen Exponaten, in denen die soziale, technische und architektonische Modernisierung des Großstadtraumes sichtbar wird. Ein ungewöhnlicher Blick „von den Rändern“ auf das Zentrum mit all jenen Fragen, die im Gefolge der „ersten Globalisierung“ auftauchten und die denen in der Gegenwart nicht unähnlich erscheinen.

Ziegelei Gostritz, Ansichtskarte Sammlung Gert Klügel


 

22.4.2017 bis 3.10.2017

Kulturpalast Dresden. Architektur als Auftrag

Aus Anlass der Wiedereröffnung des Kulturpalastes 2017 wird die komplexe Geschichte und Nutzung des bedeutendsten Baus der Nachkriegsmoderne in Dresden gezeigt. Das Haus war Programm: Offen und einladend für alle sollte es das Zentrum der Stadt bilden. Bis 1989 diente der Kulturpalast vielfältigsten Aktivitäten von Klassik bis Schlager, von Zirkelgruppe bis politischem Theater. Seit der „Wende“ wurde heftig um seinen Erhalt gestritten. Die Ausstellung präsentiert sowohl die ersten gigantischen Turmhauspläne wie die Umbauentwürfe und -debatten und die künstlerische Ausstattung. Von „Brückenmännchen“ über „Dixieland-Festival“ bis SED-Delegiertenkonferenz wird das Programm in Film und Bild lebendig.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier >>

Foto: Kulturpalast, 1988. © Bildstelle Stadtplanungsamt Dresden



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