Vorschau 2017

24.6.2017 bis 15.10.2017

Das neue Dresden. Postkarten aus dem Kaiserreich

Die Postkarte – vor etwa 150 Jahre zum Vertrieb zugelassen – entwickelte sie sich im Kaiserreich zum führenden Medium der Massenkommunikation. Private Verleger wetteiferten bei der Gestaltung der Rückseiten, die als Ansichtskarten auch Städtebilder in Umlauf brachten. Technische Neuerungen wie der Einsatz der Fotografie und des Farbdrucks trugen zur Verbreitung ebenso bei wie der vergrößerte Kundenkreis infolge des Stadtwachstums und des aufkommenden Massentourismus. Die in der Ausstellung vertretenen Karten spiegeln das Dresdner Selbstbild, wie es über das Stadtmarketing verbreitet worden ist, und jene gewaltigen Veränderungen, die sich im Zuge des Wiederaufstiegs zur europäischen Großstadt vor allem an der Peripherie Dresdens vollzogen haben.

Postkarte (Fotomontage), Serie "Dresden, Großstadtleben" (König-Johann-Straße), um 1910, Stadtmuseum Dresden

 

2.12.2017 bis 4.3.2018

Mit Teddy durchs Dresdner Spielzeugland

Wo kauften die Dresdner einst ihr Spielzeug und welches Spielzeug wurde in Dresden hergestellt? Das fragt die Ausstellung zu Dresdner Spielwarenherstellern und -händlern des 20. Jahrhunderts. Große und kleine Teddybären des Dresdner Sammlers Lutz Reike führen als Reiseleiter durch das Dresdner Spielzeugland. Sie begleiten die Besucher zum Geschäft  B. A. Müller, das sich einst selbst als „Deutschlands größtes Spielwarenhaus“ bezeichnete, und in Spielwarenabteilungen späterer Zeiten. Außerdem geben sie Einblick in Dresdner Werkstätten, Fabriken und Verlage, in denen beispielsweise Zinnfiguren von Georg Heyde, Handpuppen von Curt Meißner, Brettspiele von Hugo Gräfe und Autorennbahnen von VEB Prefo entstanden.

Blatt aus dem Abreißadvents-kalender „Teddys Weihnachts-reise“, Verlag Erhard Neubert KG, Karl-Marx-Stadt, 1960
Foto: Stadtmuseum Dresden



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