Vorschau 2017

22.4.2017 bis 17.9.2017

Kulturpalast Dresden. Architektur als Auftrag

Der Kulturpalast, der bedeutendste Bau der Nachkriegsmoderne in Dresden, wird nach umfangreichem Umbau und Sanierung 2017 wiedereröffnet werden. Das Stadtmuseum stellt aus diesem Anlass seine komplexe Geschichte und Nutzung als kulturelles Zentrum der Stadt dar. Gezeigt werden sowohl das umfangreiche Programm von „Brückenmännchen“ bis SED-Delegiertenkongress als auch die Architektur-Entwürfe von den ersten gigantischen Turmhausplänen aus den 1950er Jahren bis zum aktuellen umstrittenen Umbau durch gmp (von Gerkan, Marg und Partner).

Foto: Kulturpalast, 1988. © Bildstelle Stadtplanungsamt Dresden

 

24.6.2017 bis 15.10.2017

„Gruß aus Dresden“. Die Stadt im Spiegel der Ansichtskarte

Von der amtlichen Zulassung der Postkarte bis zu ihrem allmählichen Verschwinden in der digitalen Jetztzeit sind etwa 150 Jahre vergangen. Grundform und Funktion sind im Wesentlichen gleich geblieben, geändert haben sich Vorschriften, Gestaltung und Drucktechnik. Die Karten zeigen Stadt- und Gebäudeansichten, Alltagszenen, Ereignisse, Porträts, künstlerische, satirische und humoristische Darstellungen u. v. a. mehr. Das über die Ansichtskarten überlieferte Bild ist häufig von einer touristischen Perspektive bestimmt, zugleich lassen sich (zuweilen längst vergessene) Prägungen der Stadt, lokale Eigenheiten und spezielle Zeitaspekte erkennen. Die für die Ausstellung getroffene Auswahl von Postkarten, Reiseandenken und Erinnerungsstücken gestattet auf vergnügliche Art und Weise eine Annäherung an die „schöne Stadt an der Elbe“.

Postkarte (Fotomontage), Serie "Dresden, Großstadtleben" (König-Johann-Straße), um 1910, Stadtmuseum Dresden

 

2.12.2017 bis 4.3.2018

Mit Teddy durchs Dresdner Spielzeugland

Wo kauften die Dresdner einst ihr Spielzeug und welches Spielzeug wurde in Dresden hergestellt? Das fragt die Ausstellung zu Dresdner Spielwarenherstellern und -händlern des 20. Jahrhunderts. Große und kleine Teddybären des Dresdner Sammlers Lutz Reike führen als Reiseleiter durch das Dresdner Spielzeugland. Sie begleiten die Besucher zum Geschäft  B. A. Müller, das sich einst selbst als „Deutschlands größtes Spielwarenhaus“ bezeichnete, und in Spielwarenabteilungen späterer Zeiten. Außerdem geben sie Einblick in Dresdner Werkstätten, Fabriken und Verlage, in denen beispielsweise Zinnfiguren von Georg Heyde, Handpuppen von Curt Meißner, Brettspiele von Hugo Gräfe und Autorennbahnen von VEB Prefo entstanden.

Blatt aus dem Abreißadvents-kalender „Teddys Weihnachts-reise“, Verlag Erhard Neubert KG, Karl-Marx-Stadt, 1960
Foto: Stadtmuseum Dresden



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