Vorschau

SA 15. Oktober 2022 bis SO 16. April 2023

Heinrich Tessenow (1876–1950). Annäherungen und ikonische Projekte

Heinrich Tessenow ist einer der bedeutendsten deutschen Architekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Bauten sind dank ihrer Schmucklosigkeit, ihrer einfach-kubischen Form und wohl abgewogenen Proportionen von still-starker Präsenz. Bekannt geworden ist er vor allem durch den Bau des Festspielhauses Hellerau. 

In Dresden wirkte Tessenow während zweier Phasen: von ca. 1909 bis 1914 im Bereich Architektur und Möbel (Gartenstadt Hellerau 1909–1913, Deutsche Werkstätten) und von 1920 bis 1926 als Professor an der Akademie der Künste und mit Einzelbauten und Entwürfen (Landesschule 1926, Dresdner Anzeiger-Hochhaus 1925, Jahresschauen Deutscher Arbeit 1922–1926).

Die erste und letzte Gesamtdarstellung von Tessenows Wirken fand 1991 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt/Main statt. Die im Stadtmuseum Dresden präsentierte Sonderausstellung basiert auf der von Martin Boesch (Zürich) für das Teatro dell´architettura in Mendrisio/Schweiz kuratierten Schau. Zu den Dresdner Bauten und Entwürfen wird sie vom Stadtmuseum umfangreich kulturhistorisch erweitert. Zudem dokumentiert sie zum ersten Mal in diesem Umfang von Tessenow entworfene Möbel.

 

Machen Sie mit!

Um das Leben in der ersten deutschen Gartenstadt Hellerau darzustellen, suchen wir Postkarten, Fotos, Dokumente, Pläne, Filme, Broschüren etc. (auch zur Lebensreform und dem Dalcroze-Institut), die wir leihweise in der Ausstellung zeigen können.

Wir suchen außerdem Bewohnerinnen und Bewohner, die ihre Tessenow-Häuser für Video-Interviews öffnen würden.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Weitere Aukünfte gibt Ihnen gerne Katharina Steins
katharina.steins@museen-dresden.de
Telefon 0351-4887308

Postkarte mit dem Festspielhaus Hellerau

Postkarte mit dem Festspielhaus Hellerau, SMD_Ph_2003_06681



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