Aktuelle Sonderausstellungen

SO 27.11.2022 bis MO 29.5.2023

Heinrich Tessenow. Architektur und Möbel

Festspielhaus Hellerau

Unbekannte(r) Fotograf(in): Festspielhaus Hellerau, ca. 1912 ©Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Dresden

Heinrich Tessenow ist einer der bedeutendsten deutschen Architekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Bauten sind bei aller Schlichtheit von still-starker Präsenz. Bekannt ist vor allem das Festspielhaus Hellerau. In Dresden schuf er aber neben Häusern für die Gartenstadt Hellerau auch aufsehenerregende Ausstellungsbauten und konnte erstmals eine Stadtutopie realisieren.

Die Ausstellung präsentiert mit Modellen, Zeichnungen, Fotografien, Frottagen, an vielen Medienstationen und erstmals auch umfangreich Möbeln, ikonische Projekte aus dem Gesamtwerk. Sie entstand in Kooperation mit Martin Boesch und der Accademia di architettura, Università della Svizzera italiana, in Mendrisio.

HINWEIS: Bei Vorlage eines Ausstellungstickets der Sonderausstellung Heinrich Tessenow. Architektur und Möbel erhalten Sie ein ermäßigtes Ticket für eine Veranstaltung in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste. Dieses Angebot gilt nur für Veranstaltungen im Zeitraum vom 27.11.2022 bis 29.05.2023. Die Platzkapazität ist begrenzt. Ausgenommen sind Sonderveranstaltungen und Veranstaltungen der Dresden Frankfurt Dance Company.

www.stmd.de/tessenow

 

SO 27.11.2022 bis MO 29.5.2023
Ausstellung auf der Emporengalerie

Rudolf Stich: Ein Hellerauer Leben

Eine Mutter sitzt mit ihren Söhnen auf einer Wiese, wo sie zwei Lämmern zusehen, im Hintergrund die Gartenstadt Hellerau.

Rudolf Stich, Elisabeth mit Hans und Fritz an der Rückseite ihres Hauses Kurzer Weg 1, 1914 © Verein Bürgerschaft Hellerau e.V.

Der Kupferstecher und Militärkartograf Rudolf Stich (1879–1929) war begeisterter Amateurfotograf. Mit seiner Plattenkamera hielt er in faszinierend scharfen Fotos seinen Familienalltag, Reisen und den Krieg fest. 1912 zog er mit seiner Familie in die Gartenstadt Hellerau und dokumentierte fortan die dortige Entwicklung.

Die gezeigten Fotografien stammen aus einemdigitalisierten und aufgearbeitetenKonvolut vonüber 200 Negativen.Erst vor Kurzem wurde er durch Sammler wiederentdecktund dem Verein Bürgerschaft Hellerau e.V. übereignet.Neben den Hellerauer Aufnahmen sind in der Ausstellung weitere Motive digital zu entdecken.

Begleitend zur Ausstellung Heinrich Tessenow: Architektur und Möbel

www.stmd.de/tessenow

 

 

DI 1. November bis DO 15. Dezember 2022
Kunst im Stadtraum

Lea Grundigs Kinderbuchillustrationen in Palästina (1942-1948)

Lea Grundig (1906-1977) ist in Dresden keine Unbekannte. Sie studierte an der Akademie der Bildenden Künste Dresden unter anderem bei Otto Gussmann. In der Zeit des Nationalsozialismus als Jüdin und Kommunistin verfolgt, floh sie nach Palästina. Dort entstanden die ersten Zeichnungen für Kinderbücher, die in Israel Buchgeschichte geschrieben haben. Sie illustrierte u. a. Sprachlernbücher für Hebräisch, Geschichten von Einwanderern, Jahrbücher für Kinder sowie traditionelle Märchen und Sagen aus Osteuropa.
Im Rahmen eines Seminars haben sich Studierende des Instituts für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit den Kinderbuchillustrationen der Künstlerin beschäftigt und eine Wanderausstellung für den Außenraum entwickelt, die am Landhaus, Wilsdruffer Straße, Ecke Landhausstraße zu sehen ist.

Blick auf die Tafelausstellung vor dem Landhaus

Tafelausstellung vor dem Landhaus am Pirnaischen Platz, Foto: ©Museen Dresden / Arlet

 

1.10.2021 bis 31.12.2022 | Intervention in der Dauerausstellung

Rethinking Stadtgeschichte:
Perspektiven jüdischer Geschichten und Gegenwarten

Ausstellungsansicht

Intervention in der Dauerausstellung des Stadtmuseums, Foto: Museen Dresden / P. W. L. Günther

Jüdisches Leben gibt es in Deutschland bereits seit 1.700 Jahren. In Dresden beginnt diese Geschichte im Mittelalter – und sie ist komplex, denn was „jüdisch“ war, ist oder sein soll, bleibt immer auch eine Frage des Standpunkts. Die Intervention in der Dauerausstellung des Stadtmuseums lädt Besucher*innen ein, unterschiedliche Dimensionen des Jüdischen zu erkunden. Sie zeigt auch, dass sich im alltäglichen Leben zahlreiche Berührungspunkte zu jüdischer Vergangenheit und Gegenwart finden. In Wohnzimmern, Kellern oder Garagen stehen heute noch Objekte, die solche Geschichten erzählen.
Begleitet wird die Intervention von Impulsen aus Kunst, Wissenschaft und Austausch zu einzelnen Ausstellungsobjekten. Führungen geleiten ins Umfeld des Stadtmuseums. Eine Blog-Reihe begleitet das Format und greift die aktuelle Debatte um ein „Jüdisches Museum“ in Sachsen auf.

Informationen und Rahmenprogramm: www.stmd.de/juedischegeschichten



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