Vielfalt zeigen,
Bildung erleben

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Datum

Di / 13. Okt — Fr / 16. Okt
10:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt vier Personen in modischer Kleidung vor einem bunten, grafischen Hintergrund. Der Fokus liegt auf ihrer dynamischen Pose und ihrem lässigen Erscheinungsbild.Foto: © Jugendkunstschule
Tanztheater: gleich – ähnlich – verschieden

Workshopwoche der Jugendkunstschule im Palitzschhof

Ein Workshop der Jugendkunstschule in Kooperation mit dem Stadtmuseum

Mit Tanztheaterimprovisation und den Kunstwerken erarbeiten die Kinder gemeinsam ein Tanztheaterstück und stellen es am Ende des Workshops vor.

Am ersten Workshoptag besuchen die Kinder das Stadtmuseum, bekommen eine Führung und sammeln erste Ideen und Eindrücke in der Ausstellung »Platte Ost / West«. 

  • Alter: Kinder ab 10 Jahren
  • Dauer: 
    DI 13.10.2026 | 10 - 12 Uhr
    MI 14.10.2026 – FR 16.10.2026 | 10-15 Uhr
  • Kosten: 120 €
  • Ort: 
    Jugendkunstschule im Palitzschhof
    Gamigstraße 24
    01239 Dresden
  • Anmeldung auf www.jks-dresden.de
Di / 13. Okt
14:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt zwei Hände, die auf einen alten Stadtplan zeigen, der von einem Lichtstrahl beleuchtet wird. Eine Hand hält einen Stift, während die andere auf einen bestimmten Punkt auf der Karte deutet.Foto: © Museen der Stadt Dresden, Lea Wildner
110! Schmuckdieben auf der Spur

Ferienworkshop

Ins Museum wurde eingebrochen! Geh auf Schatzsuche und versuche, den Schmuck ausfindig zu machen, der gestohlen wurde. Aber du musst schnell und klug vorgehen, um die Beute wiederzufinden!

  • Alter: 8 bis 12 Jahre
  • Dauer: 1,5 h
  • Kosten: 5 € pro Kind
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Di / 13. Okt
18:00
KI generiert: Ein Mann spaziert durch einen verlassenen und überwucherten Bereich mit einem Graffiti-bedeckten Gebäude im Hintergrund. Die Umgebung ist mit Laub bedeckt und wirkt urban-verfallen.Still aus der Doku »Generation Crash« – Filmische Spurensuche mit dem Rapper und Autor (»Nullerjahre«) Hendrik Bolz in seinem einstigen Wohnviertel Knieper West in Stralsund | © Nils Werner
Plattenfrust: Von DDR-Eingaben zu Rap und Randale nach 1990

Gespräch mit Prof. Johannes Schütz und Nils Werner, mit Filmbeiträgen

Einst als moderner Wohnraum begehrt, wurde das Leben in den Wohnkomplexen von der bürokratischen Mangelwirtschaft der DDR und später von den tiefen Umbrüchen der Nachwendezeit geprägt.

Diese Veranstaltung beleuchtet den drastischen Imagewandel der ostdeutschen Großsiedlungen. Wir blicken auf die offizielle »Eingabenkultur« der DDR – den Versuch der Bürger, durch schriftliche Beschwerden den fehlerhaften Alltag zu korrigieren – und die Zeit nach 1990. Damals schlug der Frust über enttäuschte Hoffnungen und Perspektivlosigkeit vor allem bei Jugendlichen häufig in eine neue Dynamik, eine Radikalisierung um. Warum war das so?

PD Dr. Johannes Schütz arbeitet als Zeithistoriker an der TU Dresden und am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) Potsdam. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Alltagskultur in der späten DDR sowie die Entstehung rassistischer Gewaltstrukturen während der ostdeutschen Transformationszeit. Jüngste Publikation: Heimat als soziale Praxis. Alltagshandeln in Sachsen zwischen Staatssozialismus und Umbruchserfahrungen, 1969-2000, Bielefeld 2026.

Nils Werner ist als freischaffender Regisseur und Drehbuchautor tätig. In dokumentarischen Filmprojekten für ARD und MDR, wie der preisgekrönten Produktion »Generation Crash – Wir Ost-Millennials« oder der zeitgeschichtlichen Rekonstruktion »Hoyerswerda '91«, dokumentiert er die Lebenserfahrungen junger Menschen in Ostdeutschland nach dem gesellschaftlichen Umbruch.

Abb.: Still aus der Doku »Generation Crash« – Filmische Spurensuche mit dem Rapper und Autor (»Nullerjahre«) Hendrik Bolz in seinem einstigen Wohnviertel Knieper West in Stralsund

Do / 15. Okt
14:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine Hand, die sich einem Mosaik aus bunten Glassteinen und Sand nähert. Das Mosaik besteht aus vier Quadraten, die verschiedene Muster und Farben aufweisen.Foto: Museen der Stadt Dresden, Lea Wildner
Deine Platte aus Gips!

Ferienworkshop

Werde zum Baumeister und gestalte dein eigenes Stück Stadt! Erschaffe aus flüssigem Gips deine eigene Mini-Betonplatte. Bevor der Gips fest wird, bringst du Farbe ins Spiel! Verziere deine Platte mit bunten Steinen, glitzerndem Sand und Mosaik-Fliesen. Ob kunterbunter Wohnblock oder schickes Muster – du entscheidest, wie die Platte der Zukunft aussieht.

  • Alter: 6 bis 13 Jahre
  • Dauer: 2 h
  • Kosten: 5 € pro Kind
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Do / 15. Okt
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine Frau mit lockigem Haar und einem Haarband, die auf einem Stuhl sitzt. Im Hintergrund ist ein buntes, detailreiches Kunstwerk zu sehen.Dorothea Grünzweig | Foto: © Richard Stratenschulte
Dorothea Grünzweig

kein schaukeln mehr in der dunkelheitswiege

Dorothea Grünzweigs neuer Band »Erfasst von dieser Nachtverwandlung« führt ihre poetische Erkundung der finnischen Landschaften und Jahreszeiten eindrucksvoll fort. Ausgangspunkt ist Kaamos, die sonnenlose Winterzeit des Nordens – ein Zustand zwischen Dunkelheit, Stille und innerer Weitung. Grünzweigs Gedichte kreisen suchend und tastend um dieses Geheimnis, ohne sich je zu erschöpfen. Ihre Sprache wird vielfältiger, zugleich exemplarischer.

Grünzweigs poetische Kraft entsteht aus einer Sprache, die ohne modische Neologismen auskommt und dennoch neu wirkt. Ihre Wortschöpfungen – »dunkelheitswiege«, »lauschschleier«, »grasvergnügte kühe« – scheinen aus einem uralten Naturkosmos zu stammen. Ihre Metaphern sind nie konstruiert, sondern aus Erfahrung gewonnen: Die Gedichte stehen in einem tiefen Einverständnis mit der Natur, ohne sie zu mystifizieren. Grünzweig schreibt als Fragende, nicht als Wissende; ihre Suche nach einer »heiligen Sprache« ist Ausdruck von Nähe, nicht von Ritual.

Die freie Rhythmik ihrer Gedichte ist erfühlt, nicht erdacht. Alliterationen, Binnenreime und Anspielungen – auf Bibel, Kirchenlied, Rilke – fügen sich organisch ein und öffnen die Texte in größere Zusammenhänge. Themen des Bandes reichen von der Bewahrung der Schöpfung über die existenzielle Stimmung während einer Pandemie bis hin zur realen Sorge vor einem Krieg in Finnland. Andere Gedichte widmen sich dem Tierwohl, etwa in den »kuhlobliedern«, die die Nähe zwischen Mensch und Tier neu ausloten.

Wer sich auf Grünzweigs Gedichte einlässt, begegnet einer Sprache, die sich aus der Natur heraus erneuert – weit, innerlich, hellhörig. Eine Poesie, die uns wieder in die Welt zurückführt.

  • Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

Literarische Arena e. V. in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Sachsen und den Museen der Stadt Dresden.

Sa / 17. Okt
10:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt einen von Bäumen gesäumten, gepflasterten Weg in einer urbanen Umgebung, der zu einem Denkmal oder einer Statue führt. Menschen spazieren entlang des Weges, während Geschäfte die Straße säumen.
Der Wiederaufbau der Dresdner Hauptstraße 1975-1989: Dialog zwischen historischen Stadtstrukturen und DDR-Platten-Moderne

Stadtteilrundgang

Dr. Klausjürgen Schöler und Dr. Wolfgang Steinbrück thematisieren auf einem Spaziergang vom Goldenen Reiter bis zum Albertplatz den Wiederaufbau der Dresdner Hauptstraße in der DDR-Zeit. Die beiden Architekten, die damals für die Planungen des nördlichen Teilabschnitts verantwortlich waren, berichten als Zeitzeugen von ihrer Arbeit. Im Zentrum steht ihr Ansatz, die historischen Stadtplanungen des Areals mit einer modernen Architektur und Freiraumgestaltung zu verbinden. Dabei erläutern sie die städtebaulich-funktionellen Konzepte, stellen die einzelnen Teilabschnitte vor und gehen auf die Realisierungsbedingungen der damaligen Dresden-spezifischen industriellen Bauweise ein.

Mit Dr. Klausjürgen Schöler und Dr. Wolfgang Steinbrück

  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Treffpunkt am Goldenen Reiter
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Eintritt frei
Sa / 17. Okt
11:00
AI generated: The image shows a miniature city model in an exhibition space, focussing on an area of the model with water and bridges. In the background are blurred information boards and pictures on the wall.Foto: © Museen der Stadt Dresden, Philipp W. L. Günther
Führung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise

Führung in der Sonderausstellung

  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Treffpunkt an der Kasse
  • Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
  • ohne Anmeldung
Di / 20. Okt
10:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Ein Kind baut mit bunten Legosteinen eine strukturierte Szenerie auf einem weißen Pappkarton, das von einem gezeichneten Fluss und grünen Flächen ergänzt wird. Die Konstruktion besteht aus einem mehrfarbigen Turm und kleinen Details wie einem gelben Bogen und einem Boot.Foto: © ZfBK
LEGO®-Werkstatt: Platten(-um)bau – Wir verwandeln Hochhäuser!

Ferienworkshop mit dem ZfBK

Im Stadtmuseum entdecken wir Plattenbauten – das sind Häuser, die aus vielen gleichen Betonplatten bestehen und in vielen Städten gebaut wurden. Danach verwandelst du mit LEGO®-Steinen und viel Fantasie einen solchen Plattenbau und die Umgebung in neue, gute Lebenswelten! Alle Ideen werden abschließend in einer kleinen Ausstellung gezeigt.

  • Alter: 8 bis 11 Jahre
  • Dauer: 3 h
  • Kosten: 6 € pro Kind
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Di / 20. Okt
14:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine Hand, die sich einem Mosaik aus bunten Glassteinen und Sand nähert. Das Mosaik besteht aus vier Quadraten, die verschiedene Muster und Farben aufweisen.Foto: Museen der Stadt Dresden, Lea Wildner
Deine Platte aus Gips!

Ferienworkshop

Werde zum Baumeister und gestalte dein eigenes Stück Stadt! Erschaffe aus flüssigem Gips deine eigene Mini-Betonplatte. Bevor der Gips fest wird, bringst du Farbe ins Spiel! Verziere deine Platte mit bunten Steinen, glitzerndem Sand und Mosaik-Fliesen. Ob kunterbunter Wohnblock oder schickes Muster – du entscheidest, wie die Platte der Zukunft aussieht.

  • Alter: 6 bis 13 Jahre
  • Dauer: 2 h
  • Kosten: 5 € pro Kind
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Mi / 21. Okt
14:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt mehrere Hände, die an einem Tisch mit einer Art Spiel oder Rätsel arbeiten. Auf dem Tisch liegen ein Diagramm und ein Blatt Papier mit Symbolen.Foto: © Museen der Stadt Dresden, Lea Wildner
Top Secret! Die Suche nach der verschollenen Erfindung

Ferienworkshop

Ein geheimnisvoller Brief, eine bahnbrechende Erfindung und viele spannende Rätsel: Vor 100 Jahren hat eine geniale Erfinderin ihre neuste Apparatur im Stadtmuseum versteckt, um sie vor Spionen zu schützen. Helft dem Museum, das Versteck zu finden, bevor die Erfindung den Spionen in die Hände fällt! Folgt den Spuren und kombiniert klug! Könnt ihr alle Rätsel lösen?

  • Alter: 8 bis 12 Jahre
  • Dauer: 1,5 h
  • Kosten: 5 € pro Kind
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Do / 22. Okt
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine ältere Frau mit grauem Haar und Brille, die an einem Tisch sitzt und offenbar an einer Veranstaltung oder Diskussion teilnimmt. Sie spricht in ein Mikrofon, während eine Pflanze im Hintergrund zu sehen ist.Zsuzsanna Gahse | Foto: © Richard Stratenschulte
Zsuzsanna Gahse

Spielbeginn. Verrutschungen

Zsuzsanna Gahse zählt zu den markantesten Stimmen der literarischen Avantgarde. Ihre Texte bewegen sich zwischen Lyrik und Prosa, sind leicht, fragmentarisch, dialogisch – und stets von einer besonderen Sprachprägnanz. In Dresden ist sie seit ihrer Chamisso-Poetikdozentur 2008 immer wieder präsent.

Ihr neues Buch »Spielbeginn. Verrutschungen« entfaltet sich wie ein Theaterstück: Figuren warten – wie bei Beckett – und sprechen über Sinn, Sprache und Verwandlung. Doch Gahse zeigt die Gegenbewegung zum Verstummen: Aus Tönen entstehen Silben, Worte, Sätze, Zusammenhänge. Sprache wird zum Experimentierfeld. »Erzählinseln« und »Störe« strukturieren den Text, kurze Einsprengsel, die ganze Geschichten anstoßen können.

Auf der Bühne agieren »Die Grünen«, zehn nummerierte Figuren, die improvisierend Gedanken austauschen. Antons verlorenes Notizbuch bildet den zweiten Teil des Buches und gibt Einblick in die geplante Dramaturgie: Sprache als Pilzgeflecht, Gespräche in Stille, Missverständnisse durch »Verrutschungen«.

Wer sich auf »Spielbeginn« einlässt, begegnet dem Abenteuer der Sprache selbst: der Möglichkeit, aus Hörerlebnissen eine neue Sprache zu erfinden. 

Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

Literarische Arena e. V. in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Sachsen und den Museen der Stadt Dresden.

Mi / 28. Okt
19:30
Kuechenmeister und Schulze© Dirk Skiba / Gaby Gerster
Zwischen Generationen | Nadja Küchenmeister und Ingo Schulze

Literarische Alphabete

Im Jahr 2026 stehen die »Literarischen Alphabete« erstmals unter einem Motto »Zwischen Generationen«. Der Titel ist Programm. Denn wir wollen fragen: Wie ist es um das Verhältnis zwischen den Generationen bestellt? Kooperieren sie, gehen sie einander aus dem Weg? Welche Probleme gibt es? Existiert ein fruchtbarer Austausch, auch im künstlerisch-literarischen? Wenn nicht, wie könnte der aussehen? Was muss sich ändern? Was können wir tun? Lesen jüngere ältere und ältere jüngere Autoren? Wie groß ist das Interesse am Werk des jeweils anderen? 

Nadja Küchenmeister liest aus ihrem preisgekrönten neuen Gedichtband »Der große Wagen«, Ingo Schulze gibt Einblicke in seinen neuen, mit dem Uwe-Johnson-Preis 2026 ausgezeichneten Roman »Das Wasser im August«. 

Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Autorenbiografien spricht an diesem Abend Volker Sielaff mit den beiden. Was trennt, was verbindet Küchenmeister und Schulze miteinander? Ein Abend entlang zweier aufregender Lebenswege, ein Abend »zwischen Generationen«.

  • Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

Literaturforum Dresden e. V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden 

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes

Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden