
Zwischen Generationen | Nadja Küchenmeister und Ingo Schulze
Literarische Alphabete
Im Jahr 2026 stehen die »Literarischen Alphabete« erstmals unter einem Motto »Zwischen Generationen«. Der Titel ist Programm. Denn wir wollen fragen: Wie ist es um das Verhältnis zwischen den Generationen bestellt? Kooperieren sie, gehen sie einander aus dem Weg? Welche Probleme gibt es? Existiert ein fruchtbarer Austausch, auch im künstlerisch-literarischen? Wenn nicht, wie könnte der aussehen? Was muss sich ändern? Was können wir tun? Lesen jüngere ältere und ältere jüngere Autoren? Wie groß ist das Interesse am Werk des jeweils anderen?
Nadja Küchenmeister liest aus ihrem preisgekrönten neuen Gedichtband »Der große Wagen«, Ingo Schulze gibt Einblicke in seinen neuen, mit dem Uwe-Johnson-Preis 2026 ausgezeichneten Roman »Das Wasser im August«.
Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Autorenbiografien spricht an diesem Abend Volker Sielaff mit den beiden. Was trennt, was verbindet Küchenmeister und Schulze miteinander? Ein Abend entlang zweier aufregender Lebenswege, ein Abend »zwischen Generationen«.
- Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €
Literaturforum Dresden e. V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes
Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden

Die Torah im liberalen und ultraorthodoxen Judentum – Einblicke in die gelebte Vielfalt jüdischer Traditionen
Rabbiner Akiva Weingarten gibt Einblicke in die unterschiedlichen Vorstellungen und den Umgang mit der Torah im liberalen und ultraorthodoxen Judentum. Anhand persönlicher Erfahrungen zeigt er, wie vielfältig jüdische Tradition gelebt und interpretiert wird und wie sich traditionelle Spiritualität mit liberalen Werten verbinden lässt.
- Mit Rabbiner Akiva Weingarten

Direktorinnenführung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise
Führung in der Sonderausstellung
- Dauer: 1 Stunde
- Treffpunkt an der Kasse
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Rundgang mit dem kuratorischen Team: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise
Führung in der Sonderausstellung
Mit Dr. Claudia Quiring, Kuratorin und Jonas Malzahn, Co-Kurator
- Dauer: 1,5 Stunden
- Treffpunkt an der Kasse
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Präsentation der Fotodokumentation »Gorbitz« von Christine Starke
Buchvorstellung in der Sonderausstellung
Die Fotografin Christine Starke stellt ihr 1989 entstandenes Fotoalbum über das Neubaugebiet Gorbitz vor.
Die Arbeit dokumentiert ein Wohnhaus mittels Schwarzweißaufnahmen im Mittelformat. Das Album besticht durch seine aufwendige Gestaltung mit vielfältigen Aufklappelementen, die den Blick von außen nach innen und vom Keller bis zum Dach führen. Die Aufnahmen zeigen die Architektur, die Bewohnenden und ihr Wohnumfeld im damals jungen Wohnkomplex.
Aktuell ist das Fotoalbum in der Sonderausstellung »Platte Ost / West« zu sehen, für die Veranstaltung wird es aus der Vitrine genommen.
Zur Fotografin:
Christine Starke (geb. 1951 in Dresden) arbeitet seit 1985 freischaffend mit Schwerpunkten in der Porträt-, Dokumentations- und Architekturfotografie.
- Museumseintritt

Jayne-Ann Igel
Lesereihe »Schreibspuren«
Woher kommt ein Schriftsteller? Welche Bücher, Klänge und Bilder begleiten ihn – und wann werden Einflüsse zu einer eigenen literarischen Sprache? Diesen Fragen geht die Lesereihe »Schreibspuren« nach. Zum Auftakt ist die Dresdner Dichterin Jayne-Ann Igel zu Gast.
Jayne-Ann Igel hat eine eigene poetische Sprache entwickelt, in der Landschaft zum Resonanzraum von Geschichte und persönlicher Erfahrung wird, während die Sprache selbst nie selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu gesucht und erprobt wird.
Wer ihrem Schreiben auf die Spur kommen möchte, begegnet einer Vielzahl literarischer Stimmen. Eine besondere Bedeutung haben dabei Elias Canetti, Virginia Woolf und Paul Verlaine. Elsa Morantes »Traumtagebuch« wurde für Jayne-Ann Igel zu einem wichtigen Impuls, sich selbst mit dem Aufzeichnen und literarischen Festhalten von Träumen zu beschäftigen. Unter den deutschsprachigen Dichtern nehmen insbesondere Sarah Kirsch, Elke Erb und Johannes Bobrowski einen wichtigen Platz ein. In diesen Texten begegnen ihr Fragen, die für ihr eigenes Schreiben wichtig sind.
Im Gespräch mit Jayne-Ann Igel geht es um solche literarischen Wegmarken und Wendepunkte ihrer Schreibbiografie. Igel stellt Texte vor, die für sie wichtig waren und erzählt von den Spuren, die sie in ihrem eigenen Schreiben hinterlassen haben.
Moderation: Patrick Wilden
- Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €
Eine Kooperation der Literarischen Arena e. V., der Evangelischen Akademie Sachsen und den Museen der Stadt Dresden
Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

Aller Anfang ist schwer
Eine Reklamemarke als Zeugnis der »Trustabwehrbewegung« (nach 1911)
Kurzführung mit Aikaterini Dori, Stadtmuseum Dresden
Was hat eine Reklamemarke der Dresdner Zigarettenfirma »Georg Jasmatzi & Söhne« mit der Bekämpfung von Kartellen und Monopolen zu tun? Der Vortrag gibt Einblick in ein Stück Dresdner Industriegeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als sich mittelständische Zigaretten-Unternehmen gegen die Übermacht amerikanischer Großkonzerne zur Wehr setzten.
- Mit Aikaterini Dori vom Stadtmuseum Dresden
Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.

Führung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise
Führung in der Sonderausstellung
- Dauer: 1,5 Stunden
- Treffpunkt an der Kasse
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- ohne Anmeldung

Kunst im Heizkraftwerk Reick: Heinz Drache & Siegfried Schade
Rundgang im Heizkraftwerk
Im heutigen Heizkraftwerk Reick befinden sich zwei Kunstwerke, die für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind: Ein monumentales Wandbild (1976) von Heinz Drache in der Schaltzentrale und Keramikreliefs (1989) von Siegfried Schade aus dem ehemaligen Speisesaal. Diese Werke zeigen auch Plattenbauten – die Darstellung ist jedoch sehr unterschiedlich und sie sind damit ein Spiegel ihrer Zeit.
Mit Erläuterungen von Dr. Claudia Quiring (Stadtmuseum Dresden) und Tino Kuhnke (SachenEnergie) zum Inhalt und dem späteren Umgang mit den Werken.
- SachsenEnergie-Heizkraftwerk Dresden-Reick
Liebstädter Straße 1
01277 Dresden - Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

800 Jahre Dresden
Geschichte(n) von den Anfängen bis zur Gegenwart
Führung durch die ständige Ausstellung
- Dauer: 1,5 h
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Treffpunkt an der Kasse

Der deutsch-arabische Lyriksalon 2026
Verständigung und Versöhnung werden in einer Welt zunehmender Konfrontation immer wichtiger. Aufgrund ihrer Universalität und der Sinnlichkeit ihrer Metaphern ist die Sprache der Poesie in der Lage, einen lebendigen Dialog zwischen den Kulturen zu stiften.
Der von dem deutschsprachigen, aus Syrien stammenden Dichter und bildenden Künstler Fouad EL-Auwad ins Leben gerufene und von ihm seit 2005 jährlich organisierte deutsch-arabische Lyrik-Salon soll ein Beispiel dafür sein. Er schafft Jahr für Jahr für die Möglichkeit, dass sich die Kulturen auf literarischer Ebene begegnen und eine neue Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Welt bauen. Jetzt kommt der deutsch-arabische Lyrik-Salon zum bereits fünften Mal nach Dresden.
- Musik: Razgar Karim (Oud)
- Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €
Eine Veranstaltung des Literaturforums Dresden e. V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden und dem deutsch-arabischen Lyriksalon

Führung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise
Führung in der Sonderausstellung
- Dauer: 1,5 Stunden
- Treffpunkt an der Kasse
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- ohne Anmeldung