
Jüdinnen und Juden im Wirtschaftsleben des Kaiserreiches und der Weimarer Republik
Vitrinenblicke – Stadtgeschichten aus dem Depot
Welche Rolle spielten jüdische Bürgerinnen und Bürger im Wirtschaftsleben unserer Stadt? Wie prägten sie Handel, Finanzwesen und Industrie in der Zeit des Kaiserreiches und der Weimarer Republik?
Ausgewählte Objekte aus unserem Depot, die nun in einem neuen Kontext gezeigt werden, beleuchten den Beitrag jüdischer Fabrikanten, Bankiers und Geschäftsleute zur wirtschaftlichen Entwicklung Dresdens und erzählen von einem Leben, das fest in der Mitte der Gesellschaft verankert war.
Die Führung findet im Museumscafé statt – mit Blick auf die Neuerwerbungsvitrine. Kleine Snacks stehen bereit; Kaffee kann bei Bedarf am Automaten geholt werden. In diesem entspannten Rahmen etabliert das Stadtmuseum ein neues Führungsformat, das Geschichte im Gespräch erlebbar macht.
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Dauer: 1,5 h
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Refugiumsbürgertum in Dresden
Lesung und Gespräch zum neuen Buch von Hans-Peter Lühr und Johannes Schütz
In Dresden war das so genannte »Refugiumsbürgertum« besonders ausgeprägt. Es hat sich bis in die 1970er Jahre hinein bevorzugt im Dresdner Klub des Manfred von Ardenne zusammengefunden.
Die in diesem Buch versammelten Gespräche mit ausgewählten Repräsentanten jener Mittelschicht erkunden eine kaum noch bekannte Lebenswirklichkeit und beschreiben damit einen soziologisch aufschlussreichen gesellschaftlichen Biotop, der konservatives Denken ebenso hervorbrachte wie intelligente Reformgesinnung.
Die Neuerscheinung präsentiert in Lesung und im Gespräch Autor Hans-Peter Lühr mit den Gästen Alexander von Ardenne und Peter Fürst. Moderation: Dr. Caroline Förster
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Dresdner Geschichtsverein e. V.

Im Zauber des Zimmertheaters – Ludwig Tieck in Dresden
Kaffeeklatsch im Stadtmuseum
Ludwig Tieck kam 1819 nach Dresden und blieb bis 1842. Zeitgenössische Berichte beleuchteten das berühmte »Zimmertheater« des Dichters am Dresdner Altmarkt. Dort versammelten sich regelmäßig illustre Gäste, Künstler und bekannte Dresdner Bürger. Auszüge aus Tiecks »Der Gestiefelte Kater« geben dazu einen kleinen Einblick in sein Schaffen.
- Mit Lutz Reike, Museen der Stadt Dresden
- Eintritt: 15 € inkl. einem Stück Kuchen und Kaffee (mit Dresden-Pass 5 €)
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Im Zauber des Zimmertheaters – Ludwig Tieck in Dresden
Kaffeeklatsch im Stadtmuseum
Ludwig Tieck kam 1819 nach Dresden und blieb bis 1842. Zeitgenössische Berichte beleuchteten das berühmte »Zimmertheater« des Dichters am Dresdner Altmarkt. Dort versammelten sich regelmäßig illustre Gäste, Künstler und bekannte Dresdner Bürger. Auszüge aus Tiecks »Der Gestiefelte Kater« geben dazu einen kleinen Einblick in sein Schaffen.
- Mit Lutz Reike, Museen der Stadt Dresden
- Eintritt: 15 € inkl. einem Stück Kuchen und Kaffee (mit Dresden-Pass 5 €)
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

800 Jahre Dresden
Geschichte(n) von den Anfängen bis zur Gegenwart
Führung durch die ständige Ausstellung
- Dauer: 1,5 h
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Treffpunkt an der Kasse

Über das Ankommen: »Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt«
Lesung mit Gundula Brunner, den ABC-Tischen und dem Internationalen Schreibcafé
Viele Menschen fragen sich derzeit, welchen Wert der Zusammenhalt in Deutschland hat. Wie wird Zugehörigkeit und Teilhabe ermöglicht - welchen Beitrag leisten Einzelne dafür? Ein Perspektivwechsel raus aus den eigenen Erfahrungswelten bietet mögliche Antworten auf diese Fragen.
Mit dem Buch »Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt« eröffnet die Autorin Gundula Brunner verschiedene Sichtweisen: In den Jahren 2023/24 hat sie ehemalige Mandantinnen und Mandanten aufgesucht und mit ihnen lange Gespräche geführt, in denen sie über ihre Lebenswege, Erfahrungen, Gedanken, Sehnsüchte und ihr Verhältnis zur deutschen Gesellschaft erzählen.
Es sind 13 ganz persönliche, berührende Geschichten über das Ankommen von Migrant*innen in Deutschland, vor allem deren Erfahrungen in und mit ihrer neuen Gesellschaft. Insofern sind die Erzählungen ein Schlüssel für die hier Geborenen, über sich selbst und »unsere« Gesellschaft nachzudenken.
Einen weiteren Blickwechsel bieten die an diesem Abend vorgetragenen und mehrsprachig präsentierten Texte des Internationalen Schreibcafés vom Familienleben e. V. und der ABC-Tische des Umweltzentrums Dresden e.V. Mit Tiefgang und Augenzwinkern gehen sie der Frage nach, was das Ankommen in Dresden für Einzelne bedeutet.
Mit einem kleinen Imbiss und Gesprächen feiern wir Zusammenhalt und Teilhabe unserer Projekte.
Gundula Brunner wurde 1970 in Dresden geboren. Sie absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung, studierte im Anschluss Kunstgeschichte und Rechtswissenschaften in Mainz und Modena. Es folgten Auslandsaufenthalte in Rom und San Francisco. Seit 2001 arbeitet sie als selbständige Rechtsanwältin vorwiegend für Migrationsrecht in Dresden.
- Kooperationspartner: Museen der Stadt Dresden, ABC-Tische des Umweltzentrums Dresden e. V. und das Internationale Schreibcafé des Familienleben e. V.

Gesund oder krank?
Ein Plakat zur Internationalen Hygiene-Ausstellung 1930 in Dresden
Kurzführung mit Nadine Kulbe, ISGV
1930 fand in Dresden im und um das neu errichtete Hygiene-Museum die II. Internationale Hygiene-Ausstellung statt, für die der Grafiker Willy Petzold ein Plakat entwarf, dessen zentrales Symbol – ein Auge – bis heute als Logo des Museums dient. Warum wurde Dresden zu jener Zeit zu einem der wichtigsten Orte für Fragen um Gesundheit und Krankheit? Und warum heißt das Museum eigentlich Hygiene-Museum?
- Mit Nadine Kulbe vom ISGV
Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.

Führung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise
Führung in der Sonderausstellung
- Dauer: 1,5 Stunden
- Treffpunkt an der Kasse
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- ohne Anmeldung

Buchpräsentation: PLATTE OST / WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise
Begleitband zur Sonderausstellung
Vorstellung der Begleitpublikation zur Ausstellung »PLATTE OST / WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise«
Das Buch enthält sieben Essays, die die Entwicklung des Plattenbaus in Ost- und Westdeutschland unter architektonischen, historischen sowie gesellschaftlichen Aspekten untersuchen.
Die Publikation erscheint in der Schriftenreihe des Baukunstarchivs NRW, das die Ausstellung »Platte Ost/West« ebenfalls zeigen wird.
- Herausgeber:innen: Markus Lehrmann, Christina Ludwig, Claudia Quiring, Wolfgang Sonne
Eine Veranstaltung des Stadtmuseums Dresden in Kooperation mit dem Baukunstarchiv NRW

Nietzsche global. In 80 Übermenschen um die Welt
Lesung und Diskussion mit Professor Elmar Schenkel
Kein anderer Philosoph scheint eine so große Anziehungskraft zu haben wie Friedrich Nietzsche. Der ganze Globus hat sich an ihm abgearbeitet: Künstlerinnen wie Poeten, Politiker, Philosophinnen oder Popstars. Elmar Schenkel begibt sich auf Spurensuche der Nietzsches, die in den letzten 150 Jahren in vielen Kulturen der Welt entstanden sind – und erfährt viel über Menschen und Gesellschaften.
Evangelische Erwachsenenbildung Dresden, Evangelische Akademie Sachsen in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden
- Moderation: Dr. Panja Lange
- Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

Johannstadt – Gemeinsame Zukunft mit Großwohnsiedlung, Altbau und Menschen
Stadtteilrundgang
Die Johannstadt vereint heute Gründerzeitquartiere, Großwohnsiedlungen der 1960er bis 1980er Jahre, Baulücken und Spuren der Kriegszerstörung. Nach schwierigen Jahren des Wandels hat sich der Stadtteil durch das Fördergebiet „Nördliche Johannstadt“ seit 2014 spürbar weiterentwickelt. Im Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern wurden dafür Visionen entwickelt und diese zu großen Teilen umgesetzt. Der Rundgang mit Anke Ostermeyer und Nilsson Samuelsson vom Amt für Stadtplanung und Mobilität führt durch die Wohnquartiere der Nachkriegszeit und ihre historische Nachbarschaft. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung des öffentlichen Raums und die Mitgestaltung des Stadtteils durch seine Bewohnerinnen und Bewohner.
Mit Anke Ostermeyer und Nilsson Samuelsson, Amt für Stadtplanung und Mobilität
- Dauer: 2 Stunden
- Treffpunkt am Thomas-Müntzer-Platz
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Tanztheater: gleich – ähnlich – verschieden
Workshopwoche der Jugendkunstschule im Palitzschhof
Ein Workshop der Jugendkunstschule in Kooperation mit dem Stadtmuseum
Mit Tanztheaterimprovisation und den Kunstwerken erarbeiten die Kinder gemeinsam ein Tanztheaterstück und stellen es am Ende des Workshops vor.
Am ersten Workshoptag besuchen die Kinder das Stadtmuseum, bekommen eine Führung und sammeln erste Ideen und Eindrücke in der Ausstellung »Platte Ost / West«.
- Alter: Kinder ab 10 Jahren
- Dauer:
DI 13.10.2026 | 10 - 12 Uhr
MI 14.10.2026 – FR 16.10.2026 | 10-15 Uhr - Kosten: 120 €
- Ort:
Jugendkunstschule im Palitzschhof
Gamigstraße 24
01239 Dresden - Anmeldung auf www.jks-dresden.de